Insel­perlen im Atlantik

Es muss nicht immer das Mittelmeer sein. Umspült vom Atlantik und gesegnet mit ewigem Meeresrauschen, spicken kleine Perlen den Ozean vor Europas Haustür. Sechs besondere Inselwelten.

von Dörte Nohrden

Wenn die Reise­be­schrän­kungen in Europa fallen, dürfte es einen Run auf die beliebten Mittel­meer­in­seln geben. Wer dagegen Abge­schie­den­heit und raue Natur schätzt, sollte den Blick auf den Atlan­ti­schen Ozean richten – die Insel­welten vor dem euro­päi­schen Fest­land sind schroff, char­mant und wunder­schön. Sechs Beispiele – als Anre­gung für die nächste Reise.

Islands West­män­ner­in­seln: Leben auf dem Vulkan

Das Leben auf Heimaey, der Haupt­insel des West­männer-Archi­pels, gleicht einem Tanz auf dem Vulkan. Unver­gessen ist älteren Bewoh­nern das Jahr 1973, in dem der Vulkan Eldfell ausbrach. Über ein halbes Jahr lang spuckte er so viel Lava, dass er nicht nur 417 Häuser unter sich begrub, sondern die Insel am Ende um zwei Quadrat­ki­lo­meter vergrö­ßerte. Ein leicht mulmiges Gefühl kommt auch heute noch auf, während man den 200 Meter hohen Krater erwan­dert.
Doch die wunder­bare Rund­um­sicht bis hinüber zum legen­dären Eyja­f­jal­la­jö­kull auf dem Fest­land, der 2010 den Flug­ver­kehr in Teilen Europas lahm­legte, lohnt sich. Und bietet seltene Foto­mo­tive.
Wer den nied­li­chen Papa­gei­tau­chern auf der Spur ist, wandert zur…

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n‑tv / dpa

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Atlantik, Azoren, Bretagne, Cadiz, Island, Westmännerinseln,