

Islands wilde Seite: Roadtrip durch die Westfjorde
Wer unberührte Natur und Einsamkeit jenseits der Ringstraße sucht, findet sie auf den rauen Westfjorden.
Weit hinaus ragen die Westfjorde in die Grönlandsee, fast so, als wollten sie sich von Island losreißen. Ein zerklüfteter Landstrich von der Größe Hessens. Nicht einmal 7.000 Menschen leben hier in versprengten, einsam gelegenen Dörfern in einer scheinbar vergessenen Welt.
Mal rinnt, mal rauscht das glasklare Gebirgswasser die schroffen Hänge hinab. Kurvenreiche Wege schlängeln sich entlang der Steilküsten und winden sich um Fjorde, die sich weit in diese Region hineingegraben haben. Der Ozean ist hier niemals weit entfernt. Und im frühen Herbst sind die Westfjorde überzogen von zuckersüßen Blaubeeren. Mit etwas Planung kannst du viele Orte der Westfjorde auch mit Bussen bereisen, einfacher ist es mit dem Mietwagen.Drangsnes – wo die Ringstraße endet und das Abenteuer beginnt!
Gut vier (fantastische!) Autostunden vom Flughafen Keflavík und du stehst an der Küste von Strandir, der nördlichsten und abgelegensten Region der Westfjorde. Eine heimelige Übernachtungsmöglichkeit findest du im verschlafenen 60-Seelen-Örtchen Drangsnes. Das Guesthouse Malarhorn erwartet dich mit gemütlichen Holz-Cabins samt Fußbodenheizung. Meeresrauschen wird dich in den Schlaf wiegen – und pünktlich wieder aufwecken, nur, damit du das Frühstück im Café Malarkaffi nicht verpasst…